Welpenerziehung in den ersten Wochen
Die ersten Wochen mit einem Welpen sind ein Haushaltsplan, kein Wettrennen. Diese Seite sammelt, was zuhause beginnt, und verlinkt die einzelnen Übungen. Sie verspricht keinen Tag, an dem der Welpe „fertig“ ist. Einen Impfkalender mit Wochenzahlen gibt es hier nicht. Den legt die Tierärztin fest.
Was in den ersten Tagen zählt
Ankommen heißt: ein fester Schlafplatz, vorhersagbares Futter, Wasser, und Pausen, die länger sind als das Spiel. Ein Welpe schläft den größeren Teil des Tages. Wer ihn jede Stunde weckt, damit „etwas passiert“, produziert einen überdrehten Hund und nennt das danach Charakter.
§ 2 des Tierschutzgesetzes verlangt, dass du den Hund angemessen ernährst, pflegst und verhaltensgerecht unterbringst, die Bewegung nicht so einschränkst, dass Leiden entstehen, und die dafür nötigen Kenntnisse hast. Für einen Welpen heißt das praktisch: Futtermenge nach dem Plan, den die Abgabestelle oder die Tierärztin mitgibt, ein Platz, der nicht im Durchzug liegt, und Auslauf, der zu den kurzen Wachphasen passt. Stand der gelesenen Norm: 06.10.2026.
Den Körper klärt die Tierärztin, nicht ein Text. Vereinbare den ersten Termin zeitnah nach dem Einzug. Nimm mit, was du über Eltern, Entwurmung und bisherige Untersuchungen bekommen hast. Was du selbst nicht weißt, sagst du so. Erfunden wird hier nichts über Rasse, Gewicht oder eine „richtige“ Futtermarke.
Der Ablauf der ersten Tage, inklusive dessen, was noch warten darf, steht auf Die erste Woche mit dem Welpen.
Drei Übungen, die zuhause beginnen
Stubenreinheit ist ein Rhythmus, keine Frist. Raus nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spiel, und an die Stellen, die der Welpe schon benutzt hat. Nachts steht eine eigene Überlegung an, weil die Blase klein ist und Schlaf dazugehört. Die Schritte stehen auf Welpe stubenrein bekommen.
Beißen im Spiel ist beim Welpen normal und trotzdem kein Freibrief für Hände als Beute. Die Übung ist ein klarer Abbruch des Spiels, wenn die Zähne zu fest werden, und ein Wiederbeginn, wenn das Maul weicher wird. Wie du Spiel von einem ernsten Schnappen unterscheidest und wann du aufhörst, weil du dich fürchtest, steht auf Welpe beißt.
Alleinbleiben beginnt mit Sekunden hinter einer Tür, nicht mit dem Arbeitstag. Ein Welpe, der schreit, ist nicht „stur“. Er ist überfordert oder braucht etwas, das du von der anderen Seite der Tür nicht siehst. Das längere Üben mit erwachsenen Hunden steht auf Hund alleine lassen. Für den Welpen gilt derselbe Grundsatz in kürzerer Form: eine Winzigkeit schaffen, dann aufhören.
Wann du Hilfe vor Ort brauchst
Eine Aufnahme und ein Ratgeber reichen nicht, wenn der Welpe Menschen oder andere Hunde verletzt, dauerhaft panisch wirkt, nicht frisst, Durchfall hat oder du dich vor ihm fürchtest. Dann Tierärztin und, sobald der Körper geklärt ist, eine Trainerin im Raum. Woran du eine Schule prüfst, ohne einen Ortsnamen zu googeln, steht auf Hundeschule in der Nähe finden.
Andere Welpen zu treffen ist kein Punkt, den du aus einem Video abhakst. Ob und wann eine Welpengruppe passt, entscheidet die Tierärztin anhand des Impfstatus und des einzelnen Tieres. Diese Seite legt keinen Termin fest.
Der Rest der Ratgeber, auch für den erwachsenen Hund, liegt gesammelt unter Ratgeber.
Quellen
- § 2 TierSchG. Ernährung, Pflege, Unterbringung, Bewegung, Kenntnisse. Stand 06.10.2026.